Der SR-Digital Desk auf dem E12-Gipfel

Das Thema Internet of Services

Das Thema Internet of Services betont die Nutzendimension einer Anwendung und konzentriert sich zum Beispiel auf die Bereiche Produktion oder Marketing. Die folgenden leitenden Fragestellungen versuchen die neuen Servicefunktionen des Themas Internet of Services zu erschließen. Wie lässt sich danke einer Idee mehr Geld verdienen oder mehr Geld sparen? Wie kann mir eine Idee helfen, Prozesse zu verbessern? Wie sieht das (zukünftige) Management der Beziehungen zu den Anspruchsgruppen Partner (B2B), Kunden (B2C) und Mitarbeiter (B2E) aus? Was muss heute auf den Weg gebracht werden, um es morgen erfolgreich realisieren und leben zu können?

  • Internet of Services Anwendungen sind keine einfachen Serviceanwendungen. Es sind keine Einzelservices, keine einfachen Mash-Ups, keine Social Services und keine bekannten und existierenden Internet-Services. Stattdessen handelt es sich bei ihnen um die intelligente Verknüpfung mehrer Services miteinander bzw. der Verknüpfung eines Services mit einer dem Internet of Services zugrunde liegenden Technologien (Internet of Things, semantische Netze, Intelligente IT-Architekturen).
  • Internet of Services-Anwendungen erzielen eine höhere Wertschöpfung. Es sind Anwendungen und „Dinge“, die helfen, mehr Geld zu verdienen oder zu sparen bzw. Prozesse zu optimieren und somit Geschäftsabläufe effizienter zu organisieren.
  • Internet of Services-Anwendungen haben Geschäftsmodell-Auswirkungen. Die Effekte dieser neuen multidimensionalen Anwendungen lassen sich messen in realen Geschäftsmodell-Auswirkungen. Diese müssen belegbar sein.
  • Internet of Services-Anwendungen verknüpfen Dienstleistungen. Mit Hinblick auf die Tiefe der Dienste sollten Anwendungen mindesten zwei oder drei Services miteinandern kombinieren. Als erste Ausprägung legen wir hier im Mindesten die Kommunikation zwischen zwei Diensten zugrunde.
  • Internet of Services-Anwendungen können mobil sein. Die Unterstützung mobiler Systeme/Interfaces kann eine Anwendung ergänzen.
  • Internet of Services-Anwendungen sind kontextsensitiv. Services, die kontextsensitiv bereit gestellt werden können zum Beispiel durch ihre hochgradige lokale Einbindung gekennzeichnet sein.

Das Event

E12 ist Wissenschaft – Über den E12-Gipfel finden Erkenntnisse aus Wissenschaft und For- schung direkt zu den Unternehmen. E12 bietet so aktiven und direkten Know-how-Transfer.

E12 ist interaktiv – Exponate und innovative Formate machen das Thema „Internet of Servi- ces“ erlebbar.

E12 ist vorausschauend – Die Top-Themen und Trends der Zukunft bereiten Führungskräfte auf die Herausforderungen und Entscheidungen von morgen vor.

E12 ist konkret – Gemeinsam entwickeln krea- tive Start-ups und Vertreter der Old Economy Ideen für das Geschäft der digitalen Kommuni- kation.

E12 ist repräsentativ – Der Teilnehmerkreis bildet einen Querschnitt durch die deutsche Wirtschaft.

E12 ist neutral – E12 versteht sich als visionä- re und renommierte Initiative von der Wirtschaft für die Wirtschaft. Der ausgewogene Teilneh- mer-Mix und die Einbindung der Wissenschaft gewährleistet die Neutralität der Veranstaltung.

„Internet of Services“ – Das Thema

Web 2.0 – Was kommt als nächstes?

Web 2.0 Anwendungen und das Internet of Things gehö- ren bereits heute zum Alltag in vielen Unternehmen. Doch wie wirken sich die neuen Technologien auf Geschäfts- modelle und Arbeitsabläufe aus? Gelingt den Unterneh- men die Verknüpfung von Einzelservices und schaffen diese neuen Service-Netze eigene Mehrwerte? Und: Hel- fen diese Netze den Unternehmen darüber hinaus, die richtigen Geschäftspartner zu finden, geeignete Mitarbei- ter zu rekrutieren und Kundenkontakte effektiv zu gestal- ten?

Internet of Services – Die neue Qualität

Das Internet of Things, semantische Netze und intelligen- te IT-Architekturen (s. Grafik) bilden die Grundlage des Internet of Services. Aus der Verknüpfung dieser Techno- logien mit Service-Anwendungen oder aus der Kombinati- on einzelner Service-Anwendungen miteinander ergibt sich ein Mehrwert, der die neue Qualität des Internet of Services (IoS) ausmacht. Das IoS äußert sich in konkre- ten Auswirkungen auf Geschäftsmodelle.

Somit sind IoS-Anwendungen intelligente Weiterentwick- lungen des Web 2.0 – jedoch keine Einzelservices oder Mash-Ups. Das IoS ist mehr als die Summe seiner Ein- zelteile und umfasst all jene Dinge, die eine höhere Wert- schöpfung aufweisen. Kontextsensitive und mobile Ele- mente erlauben zudem eine höhere Qualität der Services, indem die Bedürfnisse der Nutzer erkannt werden – kon- sum- und produktionsseitig.

Das Internet of Services ermöglicht eine Reihe neuartiger Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle mit einem Fokus auf unternehmensübergreifender Wert- schöpfung.

E12-Gipfel – Zugang (in Planung und aktuell in Ausgestaltung)

In thematischen Sessions erschließen die Teilnehmer das Thema „Internet of Services“ über die Kanäle B2B, B2C und B2E. Best Practice-Beispiele veranschaulichen das Thema und erzählen, inwieweit sich B2X-Beziehungen mit Hilfe von Internet of Services-Anwendungen verändern – zum Beispiel in Bereichen der Supplier Collaboration, des Social Web Computings oder des eRecruitings. Aus den Best Practices heraus entwickeln die Teilnehmer Zukunftsszenarien, in denen sie die nächsten Innovationsschritte und ihre Visionen für das Internet of Services ausmalen. Der Exponatepark knüpft an die Inhalte-Sessions an: Hier wird die Zukunft erlebbar.

Zudem haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich durch Technology Updates auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. In seiner Neutralität berücksichtigt der E12-Gipfel alle relevanten Blickwinkel, inklusive einer kritischen Betrachtung des Themas. In einer abschließenden Podiumsdiskussion würdigen die Akteure des Gipfels die Ergebnisse, die dann im Nachgang auch in die E12-Publikation einfließen. (Quelle: E12 kompakt)